Die eigene 404 Seite mit WordPress

Die meisten Internet-Nutzer kennen sie, die ominösen 404-Seiten. Sie wird standardmäßig aufgerufen wenn der in die Adresszeile eingetragene Link ins Leere führt. Jetzt haben Sie als WordPress-Nutzer die Möglichkeit auf Plugins zurück zu greifen um eine 404-Seite zu erhalten, wir machen uns aber eine Eigene.

Diese nutzt direkt Funktionen und Anweisungen aus dem WordPress-Kern, um dem User das weitere Vorgehen anhand von z.B. einer Suche zu erleichtern. Auch um die Gestaltung werden wir uns kümmern, also Grafiken einbinden und entsprechende Anweisungen erstellen. Als Beispiel nehme ich meine eigene Webseite her, für welche ich kürzlich einen Fehlerseite erstellt habe. Zunächst ein Beispiel wie so eine Seite standardmäßig aussehen könnte:

404_bsp

Das Bild zeigt die Fehlermeldung welche der Mozilla Firefox uns in Gesicht klatscht, schön ist anders.

Wie gehen wir vor? Um die Übersicht zu wahren, habe ich das Projekt in vier wesentliche Schritte aufgeteilt. Diese wären Planung, Ausarbeitung der Dateien, Implementierung und Testphase. Also fangen wir an …

1. Planung

Soll die Seite ein Thema besitzen? Wie soll die Seite Aussehen? Welche Funktionen für den User soll Sie enthalten? Wohin soll die Seite verweisen? Damit beschäftigen wir uns zunächst und das am Besten, indem wir ein Blatt Papier und einen Stift zu Hand nehmen und uns die wichtigsten Eckpunkte schnell skizzieren. In meinem Beispiel soll das Thema „Geisterseite“ verwendet werden, zudem soll eine ganzseitige Grafik verwendet werden (Also ein anderer Seitenaufbau ohne Teile der regulären Webseite). Funktionell sollen dem Nutzer die neuesten Beiträge oder Seiten zur Auswahl stehen, eine Suchfunktion, ein bis zwei Hinweise und eine Möglichkeit wieder zur Hauptseite zu gelangen. Skizziert habe ich das ganze folgendermaßen …

skizze

Dies soll nur als grobe Richtlinie dienen, alle gewünschten Bestandteile der Seite sollten aber schon hier zu finden sein. Bei meinem Beispiel eine Skizze des Hintergrundbildes mit ungefährer Aufteilung. Zudem die Anordnung der Textelemente und deren Größe. Sind wir uns sicher mit der Aufteilung und Anordnung der Seite, gehen wir zu Schritt 2.

2. Ausarbeitung der Dateien

In diesem Schritt erstellen wir das Hintergrundbild und alle notwendigen PHP und CSS-Dateien. Das Hintergrundbild habe ich, passend zum Thema, mit Adobe Photoshop gebastelt und als PNG-Grafik in der Größe von 1920 x 1080 Pixeln abgespeichert. Da meine 404-Seite flexibel sein soll, decke ich so die meisten Monitorgrößen ab. Hier können Sie sich austoben, lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf! Meine sieht wie folgt aus:

404_small

Nachdem die Grafik fertig ist, kümmern wir uns um die notwendigen PHP & Anweisungen. Mein Entwurf lässt sich am einfachsten in zwei Bereiche aufteilen, den Head-Bereich welcher noch die Verlinkung zu den sozialen Netzwerken beinhaltet, und den Content-Bereich in dem alle Funktionen untergebracht sind.

Das bedeutet wir erstellen 2 Dateien, eine 404.php Datei und eine header-404.php, die CSS-Anweisungen schreiben wir in die im Template enthaltene style.css. Was machen diese Dateien denn? Hier kurz eine Erläuterung:

header-404.php
Diese Datei ist im Prinzip nichts anderes als eine Kopie der header.php aus dem Template-Verzeichnis, aus welcher wir alles löschen was wir nicht brauchen. In meinem Beispiel bleiben nur teilweise die Social-Buttons übrig, der Rest fliegt raus.

404.php
Diese Datei ist für die Ausgabe unserer eigentlichen Inhalte verantwortlich. Hier erzeugen wir mit PHP einige Funktionen die auf das CMS-System zugreifen. Hier verschaffen wir uns Zugriff auf das Archiv und lassen uns die letzten 10 Beiträge anzeigen, lassen uns die Suche noch einmal ausgeben und verweisen auf die Startseite. Der Rest ist Formatierung mit HTML&CSS.

style.css
Hier ergänzen wir nur die Template Style-Anweisungen mit den notwendigen Angaben unserer 404-Seite.

2.1 – header-404.php – Inhalt und Ausgabe

Diese Datei hat zwei Aufgaben, das einbinden der CSS-Datei des verwendeten Templates und das Verbinden mit den Sozialen Netzwerken. Dies sieht natürlich je nach verwendetem Theme anders aus, deswegen schreibe ich hier nur die allgemein notwendigen Anweisungen:

Quellcode:

<!-- Aufruf des Webseiten.Titels: -->
<title><?php wp_title('&laquo;', true, 'right'); ?> <?php bloginfo('name'); ?></title>

<!-- Einbinden der CSS-Datei: -->
<link rel="stylesheet" href="<?php bloginfo('stylesheet_url'); ?>" type="text/css" media="screen" title="no title"/>

Den Aufruf der Social-Buttons spare ich mir, da ich diese Funktion selbst geschrieben habe und sie somit nicht allgemein gültig ist.

2.2 – 404.php – Content der Fehlerseite erzeugen

In dieser Datei greifen wir auf bordeigene Mittel von WordPress zurück.

Ganz wichtiger Hinweis: Wer sich jetzt noch nicht mit dem WordPress-Codex beschäftigt hat sollte dies jetzt tun. Hier sind alle Platzhalter, vordefinierten Funktionen oder hilfreiche Tipps zur Arbeit mit dem WordPress-Kern zu finden.
Zu finden unter folgender url: codex.wordpress.org

Nun zurück zu unserer Datei, hier rufen wir zunächst unsere vorbereitet header-404.php datei auf, dies tun wir mit folgenden Zeilen:

<?php
get_header('404');
?>

Vergleicht man diesen Aufruf mit der Standard-Integration des Headers, nämlich get_header(‚ ‚); fällt auf das lediglich das 404 zwischen den Hochkommas ergänzt wurde. Betrachtet man dann den Namen „header-404.php“ erkennt man, dass WordPress nur zwischen die Hochkommas schaut und diese Bezeichnung nur hinter dem Bindestrich des Dateinamens stehen muss. Diese „404“ ist nicht zwingend, Sie können die Datei benennen wie Sie möchten.

Als nächstes erstellen wir unser HTML-Gerüst, indem wir ein einfach einen DIV-Container erstellen und mit einigen Listen und Absätzen füllen. Das Grundgerüst in meiner Datei sieht so aus:

<div class="content_vier">

<h2>Überschrift der Fehlerseite</h2>

<p>Textabsatz</p>
<ol> <!-- Erste Liste für die letzten Beiträge -->
<p>Textabsatz</p>
<ul>
<li>Ausgabe der letzten Beiträge, Seiten</li>
</ul>
<br/><!-- Erzwungener Umbruch -->
<li >Alternative Ausgabe</li>
<p>Textabsatz</p>
<ol>
<br/><!-- Erzwungener Umbruch -->
<br/>
<li>
<p>Überschrift der Suche</p>
<form><!-- Suchfeld -->
<input type="text"/><input type="submit"/>
</form>
</li>
<br/><!-- Erzwungener Umbruch -->
<br/>
<li>Platz für weitere Hinweise</li>
<br/><!-- Erzwungener Umbruch -->
<br/>
<li>Link zu Startseite</li>
</ol>
</div>

Noch kein Hexenwerk, ungewöhnlich sind die vielen erzwungenen Umbrüche. Das war aber die schnellste Lösung, ohne gleich meine ganze CSS-Formatierung der restlichen Webseite zu überarbeiten.

Hier ist die Datei gefüllt mit allen notwendigen PHP-Anweisungen und etwas CSS-Code um meine Template-CSS Anweisungen durch die höhere Hierarchie zu übergehen.

<div class="content_vier">

<h2 style="font-family: 'rokkittregular', Arial, sans-serif; font-size: 42px; color: #33acbe;"><span style="font-size: 70px;">404 !?</span> WUAAAAAAAH! Eine Geisterseite!</h2>

<p class="plop">Ganz ruhig, lass uns zusammen suchen, ich helf dir besser ...</p>
<?php
$s = preg_replace("/(.*)-(html|htm|php|asp|aspx)$/","$1",$wp_query->query_vars['name']);
$posts = query_posts('post_type=any&name='.$s);
$s = str_replace("-","",$s);
if (count($posts) == 0) {
$posts = query_posts('post_type=any&s='.$s);
}
if (count($posts) > 0) {
echo "<ol  style='margin-left: 30px;'><li style='border: none;'>";
echo "<p><strong>I.</strong> Suchst du vielleicht einen <strong>der letzten Beitr&auml;ge oder Seiten</strong>?</p>";
echo "<ul style='margin-left: 30px;'>";
foreach ($posts as $post) {
echo '<li><a href="'.get_permalink($post->ID).'">'.$post->post_title.'</a></li>';
}
echo "</ul>";
echo "<br/>";
echo "<li style='border: none;'><p style='background:#FFFFFF; line-height: 1.6; display:inline;'><strong>Nichts gefunden?</strong> Nicht traurig sein, ich habe noch ein paar Ideen:</p></li>";
} else {
echo "<p><strong>Immernoch nicht weinen!</strong> Ich hab noch mehr Tipps:</p>";
echo "<ol>";
}
?>
<br/><br/>
<li style="border:none;">
<label for="s"><strong>II.</strong> Oder <strong>such</strong> einfach <strong>nochmal</strong> danach:</label>
<form style="display:inline;" action="<?php bloginfo('siteurl');?>">
<input type="text" value="<?php echo esc_attr($s); ?>" id="s" name="s"/> <input type="submit" value="boing"/>
</form>
</li>
<br/>
<br/>
<li style="border:none;">
<strong>III. Wenn du eine URL eingetragen hast...</strong> pr&uuml;fe auf Schreibfehler und Gross- und Kleinschreibung, z.B. "SuCHbriFf".

</li>
<br/>
<br/>
<li style="border:none;">
<strong>IV. Kein Erfolg? Starte einfach neu</strong> auf meiner <a href="<?php bloginfo('siteurl');?>"><strong>Startseite</strong></a>.
</li>
</ol>
</div>

Hui, ganz schön viel Input, zerlegen wir das Schlamassel und erörtern wir die Datei Schritt für Schritt. Zunächst schauen wir uns den oberen Teil der Datei an, denn dieser ist für die Ausgabe der letzten 10 Artikel oder Seiten verantwortlich.

<?php
$s = preg_replace("/(.*)-(html|htm|php|asp|aspx)$/","$1",$wp_query->query_vars['name']);
$posts = query_posts('post_type=any&name='.$s);
$s = str_replace("-","",$s);
if (count($posts) == 0)
{
$posts = query_posts('post_type=any&s='.$s);
$posts = query_posts( 'posts_per_page=5' );
}
if (count($posts) > 0)
{
echo "<ol  style='margin-left: 30px;'><li style='border: none;'>";
echo "<p><strong>I.</strong> Suchst du vielleicht einen <strong>der letzten Beitr&auml;ge oder Seiten</strong>?</p>";
echo "<ul style='margin-left: 30px;'>";
foreach ($posts as $post) {
echo '<li><a href="'.get_permalink($post->ID).'">'.$post->post_title.'</a></li>';
}
echo "</ul>";
echo "<br/>";
echo "<li style='border: none;'><p style='background:#FFFFFF; line-height: 1.6; display:inline;'><strong>Nichts gefunden?</strong> Nicht traurig sein, ich habe noch ein paar Ideen:</p></li>";
} else {
echo "<p><strong>Immernoch nicht weinen!</strong> Ich hab noch mehr Tipps:</p>";
echo "<ol>";
}
?>

Im Detail passiert hier folgendes:

  • Die zweite Zeile mit der Funktion „preg_replace“ prüft oder der vom Nutzer eingegebene Link, mit der falschen Dateiendung abgesendet wurde und versucht gegebenenfalls diese zu korrigieren.
  • Die dritte Zeile „$posts = query_posts“ ist die Verbindung zu den Beiträgen des CMS-Systems
  • Die vierte Zeile „$s = str_replace(„-„,““,$s);“ entfernt alle vorkommenden Bindestriche
  • Zeile fünf bis neun holt die Beiträge aus der Datenbank, wobei die Zeile mit dem Eintrag „$posts = query_posts( ‚posts_per_page=5‘ );“ die ausgegebenen Beiträge auf 5 reduziert.
  • Die restlichen Zeilen generieren über die echo-Anweiszngen das HTML-Gerüst. Der Eintrag „<a href=“‚.get_permalink($post->ID).'“>‘.$post->post_title.'</a>“ erzeugt den eigentlichen Link zum Beitrag.

Es lassen sich hier im Prinzip alle möglichen Ausgaben von WordPress integrieren. Das hängt von Ihren Wünschen und Ihrem Projekt ab. Die wahrscheinlichsten habe ich schon im Beispiel verwendet, alternativ können sie sämtliche Teile Ihrer Webseite einbinden.

2.3 – CSS-Styling

Die CSS-Anweisungen sind natürlich abhängig von dem Layout welches Sie sich ausgedacht haben. In meinem Fall wollte ich einfach ein paar Zeilen untereinander. Auch die Ausgabe der letzten Posts nicht als Liste, sondern in einer Zeile.

3. Implementierung in das CMS-System

Was müssen wir tun um das ganze im CMS-System zum laufen zu bringen? Nichts! Einfach die Dateien header-404.php, die 404.php und (falls geändert) die style.css in das Verzeichnis Ihres Templates laden. WordPress erkennt die 404.Datei automatisch. Da die anderen beiden Dateien über die 404-Datei integriert werden ist da auch keine Nacharbeit notwendig.

4. Testphase sämtlicher Funktionen

Gehen Sie jede Kontaktmöglichkeit komplett durch! Testen Sie alle Möglichkeiten die der Nutzer auf der 404-Seite hat. Testen Sie ob z.B. E-Mails ankommen, testen Sie ob die Suche korrekt arbeitet, usw. Hier sollten Sie nicht zu wenig Zeit investieren, dies dankt Ihnen der verirrte Nutzer.

Ergebnis:

So sieht meine 404-Seite aus, ich hoffe der Artikel war verständlich und es folgt die eine oder andere Fehlerseite.

Must-Have WordPress Plugins

Im Zuge der Aktualisierung meiner Webseite, habe ich mich ausführlich mit nützlichen Plugins beschäftigt, die sowohl das Arbeiten mit dem CMS-System erleichtern und auch den Funktionsumfang ordentlich erhöhen. Das jetzt groß in Kategorien zu quetschen halte ich für sinnlos, da ich nur im Umfang einer eher kleineren Webseite (Portfolio, Blog, etc.) gesucht habe.

Dennoch habe ich einige Perlen gefunden die ich kurz erläutern möchte. Hier die nützlichsten fünf WordPress Plugins welche ich getestet habe:

 

1. WP Super Cache


Das WordPress sich schnell zu einem Ressourcenfresser entwickeln kann, weiß jeder der mit dem System mal gearbeitet hat. Schnell hat man dutzende Plugins installiert, die unter dem Strich das System sehr ausbremsen können. Simpler Hintergrund ist meist, das diese Plugins unahängig und natürlich gleichzeitig Abfragen an die Datenbank des Systems schicken. Das macht die Seite träge, und das mag der Nutzer gar nicht.

Hier schafft WP Super Cache Abhilfe! Das Plugin macht jetzt folgendes, es macht aus den dynamisch erzeugten PHP-Seiten (incl. enthaltener Datenbankanbindung), eine statische HTML-Seite und packt diese auf den Webserver. Da eine statische Seite für den Webserver viel einfacher und schneller zu übertragen ist, sorgt das für eine spürbare Entlastung der Webseite. Dabei nutzt das Plugin nicht nur diese Variante, sondern hat die Wahl zwischen folgenden drei Methoden:

  • PHP um Cache-Dateien auszuliefern
    Wie schon beschrieben, werden hier statische HTML Seiten generiert.
  • Legacy Page-Caching
    Hier werden bestimmte Daten, aber keine kompletten Webseiten im Cache ausgelagert.
  • mod_rewrite Caching
    Bei dieser Methode werden statische Supercache-Dateien erstellt.

Wie man sieht, hat sich der Autor einiges einfallen lassen, und so bietet das Plugin verschiedene Möglichkeiten der Webseite Beine zu machen. Die Konfiguration ist nicht weiter schwer, das Plugin gibt einem die wichtigsten Einstellungen vor, durch den Zusatz „empfohlen“ beim betreffenden Einstellungs-Punkt. Zudem ist auf der Plugin-Seite eine ausfühliche Dokumentation zu finden und auch über die Google-Suche findet man hunderte Tutorials.

Zu finden ist dieses Plugin unter folgendem Link:

WP Super Cache

 

2. Jetpack


Die eierlegende Wollmilchsau … wenn man so will. Jetpack ist ein Sammelsurium an Funktionen, Erweiterungen und Widgets. Aus diesem Grund stand ich dem Plugin zunächst sehr skeptisch gegenüber, da so viele Einheiten das System ausbremsen können, wie oben schon erwähnt. Auch das Einarbeiten machte mir Sorgen, auch wenn nicht alle Funktionen benutzt werden, könnte das ganz schön mit Aufwand verbunden sein. Beides ist nicht eingetreten. Das Plugin ist schnell installiert und auch relativ schnell konfiguriert. Als wichtigste Funktionen haben sich für mich folgende herauskristallisiert:

  • Blogeinträge automatisch auf Sozialen-Netzwerken zu veröffentlichen (Facebook, Twitter usw.)
  • Ein Widget mit welchem Nutzer die Möglichkeit haben, per Newsletter dem Blog zu folgen
  • Ein Widget zur Ausgabe der Twitter Timeline
  • Eine Rechtschreibprüfung für den WYSIWYG-Editor im Backend
  • Omnisearch Funktion (Umfangreiche Suche)
  • Das bloggen per E-Mail
  • Shortcode Funktion

Das Plugin und eine komplette Liste der Funktionen gibt es unter diesem Link.

Hinweis: Treu nach dem Motto „Es ist nicht alles Gold was glänzt“, sollte man auch bei Jetpack genau überlegen ob sich ein Einsatz lohnt. Den die Vorteile können auch sehr schnell zu Nachteilen werden, so sollte man sich fragen ob es notwendig ist so von einem Plugin abhängig zu machen. Sollte man die Statistik-Funktion nutzen wollen sollte man sich auch über zwei Dinge im Klaren sein; zum einen ist ein Account von wordpress.org notwendig und zum anderen sollte man sich genau über den Umgang der Nutzerdaten die damit erhoben werden informieren. Ein Hinweis im Impressum halte ich für Pflicht.

 

3. iThemes Security (ehemals WP-Security)


Diese Plugin sorgt für Sicherheit und Überprüft das CMS-System auf Schwachstellen um Angreifern das Leben schwer zu machen.  So empfiehlt das Plugin dann, sortiert nach High, Medium und Low priority (Hohe, mittlere und niedrige Priorität), notwendige Änderungen am System um eine höchst mögliche Sicherheit zu gewährleisten. So kann als Beispiel der Login-Bereich des Backends vor sogenannten „brute-force“ Attaken geschützt werden, das Datenbank-Präfix geändert werden, das komplette System auf Schwachstellen geprüft werden und vieles mehr!

Auch eine eigene Backup-Lösung der Webseite ist integriert und erlaubt zeitgesteuert eine Sicherung der Datenbank. Diese kann automatisch per E-Mail versendet werden. Es macht den Eindruck, als wäre eine „Maske“ über die Export-Funktion von phpMyAdmin gelegt und mit nützlichen, durchdachten Funktionen ergänzt.

insgesamt ein sehr sinnvolles Plugin um vor Datenverlust und Fremdeinwirkung auf die Webseite sicher zu sein. Das Plugin ist unter folgendem Link zu finden: iThemes Security

 

4. Antispam Bee


Spam ist ein Problem, vor allem die Kommentar-Funktion von WordPress ist da anfällig. Jetzt ist von Hause aus der Spamfilter „Askimet“ an Bord von WordPress, dieser ist in Deutschland aber rechtlich zumindest fraglich. Also habe ich mir die Alternative umgeschaut und bin schnell fündig geworden und zwar mit dem Plugin „Antispam Bee“.

Das Plugin filtert sehr zuverlässig jeglichen Spam um (nach eigenen Aussagen der Entwickler) 95%. Auch um Datenschutz muss man sich keine Sorge machen, da keine IP-Adressen gespeichert werden. Zudem ist die Konfiguration denkbar einfach und auch für Laien sehr schnell zu bewältigen. Alle gefährdeten Bereiche wie Kommentar-Funktion oder Kontakt-Formular lassen sich damit schützen.

Auch öffentliche und lokale Spam-Datenbanken lassen sich in die Filterung miteinbeziehen. Zudem ist es möglich Länderspezifisch zu blockieren oder zu erlauben oder Kommentare nur in bestimmten Sprachen zuzulassen.

Eine vollständige Liste der Features ist unter folgendem Link zu finden: Antspam Bee

 

5. WP Wartungsmodus (WP Maintenance Mode)


Vor allem während der Anfangszeit und diversen Programmierarbeiten habe ich diese Plugin zu schätzen gelernt. Es kann immer mal vorkommen das die Webseite kurz für Besucher nicht erreichbar sein soll. Sei es durch Aktualisierung bestimmter Bereiche der Webseite, Umbauarbeiten oder was auch immer. Kurz dieses Plugin aktiviert, Meldung kurz angepasst (welche der Besucher zu sehen bekommen soll) und fertig.

Das Plugin enthält mehrere vorgefertigte Templates die genutzt werden können, aber auch das Einbinden von eigenen Grafiken oder eigener HTML bzw. CSS-Code ist problemlos möglich. Zudem lassen sich Zeitpunkt, Dauer und Umfang an die anstehende Aufgabe anpassen. Auch das integrieren bestimmter Bereiche der Webseite (z.B. den Header) über eine kleinen Funktionsaufruf ist sehr schnell möglich.

insgesamt eine komfortable, einfache Lösung seine Seite kurz vom Netz zu nehmen. Alles Informationen zum Plugin findet man unter diesem Link: WP Maintenance Mode

 

Hinweis: Allgemein empfiehlt es sich unbedingt genau abzuwägen ob man ein Plugin einsetzen möchte oder nicht. Einige getestete Erweiterungen haben sich extrem negativ auf die Performance oder Stabilität des CMS-Systems ausgewirkt. Also auf jeden Fall umfangreich testen!

Relaunch von pixelero.de

Nach nicht gerade wenigen Monaten, ist nun endlich meine Webseite wieder online, und das in ganz Frisch! Der Seitenaufbau, das Layout, die Typografie, das Logo und viele Inhalte wurden überarbeitet oder aktualisiert. Zudem wurde das Layout komplett an mobile Geräte (Handy und Tablet) angepasst. Auch soziale Netzwerke wurden nicht vergessen, so ist die Seite mit Facebook, Twitter, Google+ und Konsorten vernetzt. Somit ist eine völlig neue, solide Basis für meine Internetpräsenz und zukünftige Pläne geschaffen. Aktuell beinhaltet die Webseite folgenden Aufbau:

 

Erste Sektion, sämtliche Unterseiten:

Home:

Aktuelle Arbeiten in einer übersichtlichen Galerie angeordnet, geordnet nach Erscheinungsdatum.

Blog:

Ein Webblog zu Themen die mich interessieren und bewegen.

Über mich:

Informationen zu meiner Person, Werdegang, Skills, etc.

Kontakt:

Die schnellste Möglichkeit mit mir in Verbindung zu treten.

Impressum:

Was der Name vermuten lässt.

 

In der zweiten Sektion der Navigationsleiste befinden sich die Kategorien meines Portfolios:

Webdesign:

Webseiten, Werbebanner, Animationen für das Internet oder Entwürfe für Webseiten finden sich hier.

Printdesign:

Flyer, Plakate oder Broschüren für den Druckbereich sind hier versammelt.

Digital:

Unter Digital sind Entwürfe, Zeichnungen oder Skizzen gebündelt, welche am Computer entstanden sind. Eben rein digital …

Logos:

Natürlich finden sich hier Logos, Schriftzüge oder eben Zeichen.

Zeichnungen/Skizzen:

Gekritzel, Skizzen, Zeichnungen mit Papier und Bleistift, Graphitstift, Acryl etc. oder eben digital finden sich hier.

 

Leider ist bei dem Umbau auch etwas schief gelaufen und so sind ein beträchtlicher Teil meiner alten Blogeinträge verloren gegangen. Tja, Datenbanken sind ein tückisches Speichermedium. Das hat zu meinem Ärgernis fast alle Tutorials getroffen. So habe ich die wenig übriggebliebenen vorerst deaktiviert.

Dennoch präsentiere ich heute sehr gerne meine neue Webseite und wünsche viel Spaß beim stöbern. An dieser Stelle auch gleich die Bitte, sollten irgendwelche Unklarheiten, Fehler oder Fragen auftreten, einfach per Kontaktformular melden. Das wäre sehr nett :-)

Dia de los Muertos

Digitale Zeichnung zum mexikanischen Tag der Toten (Dia de los Muertos), gedacht als T-Shirt Motiv oder für Printprodukte. Die Zeichnung wurde kurz auf Papier skizziert, anschließend digital umgesetzt. dabei habe ich mit Adobe Photoshop gearbeitet um die eigentliche Zeichnung umzusetzen, und zusätzlich mit Illustrator den Text ideal angepasst. Die Illustration dann final einmal farbig und einmal in schwarz/weiß .

Vorschau:

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