Frameworks – Eine Übersicht, Vor- und Nachteile

Wenn man sich aktuell mit Webentwicklung beschäftigt, begegnet man einer Thematik immer öfter, den sogenannten Frameworks. Nur ein Trend? Bringt das Vorteile, oder eher nicht? Mit diesen Fragen und noch ein weniger mehr, möchte ich mich heute beschäftigen.

Man stellt sich vor, man arbeitet jeden Tag mit derselben Vorgehensweise. Irgendwann fragt man sich zwangsläufig, ob das nicht einfacher, kürzer und schneller geht. Sicher haben so auch die ersten Überlegungen bei der Entstehung sämtlicher Frameworks begonnen, aber ist schneller gleich besser? Was ist ein Framework genau?

An dieser Stelle zitiere ich zunächst mal den einleitenden Satz von Wikipedia:

»Ein Framework (englisch für Rahmenstruktur) ist ein Programmiergerüst, das in der Softwaretechnik, insbesondere im Rahmen der objektorientierten Softwareentwicklung sowie bei komponentenbasierten Entwicklungsansätzen, verwendet wird … «

Aha, Rahmen also. Wie jetzt Rahmen? Okay, schauen wir und noch eben die Beschreibung an, dort ist zu lesen:

»Ein Framework ist selbst noch kein fertiges Programm, sondern stellt den Rahmen zur Verfügung, innerhalb dessen der Programmierer eine Anwendung erstellt, wobei u. a. durch die in dem Framework verwendeten Entwurfsmuster auch die Struktur der individuellen Anwendung beeinflusst wird.«

Quelle: wikipedia.org

Das klingt schon verständlicher. Frameworks sind also Gerüste oder Rahmen, die wir nach Belieben einsetzen dürfen. Man könnte auch sagen, ein Framework ist ein Werkzeug zur Verallgemeinerung von Strukturen, um den Quellcode einfacher schreiben zu können, zu entwickeln und auch beliebig wiederzuverwenden. Dieser Code besteht meist aus Blöcken, man könnte diese auch Bausteine nennen, die nach Notwendigkeit verwendet werden.

Solche Frameworks in so gut wie allen Auszeichnungs- Skript- und Programmiersprachen.

frameworks

Abbildung bzw. Logos, einiger beliebten und weitverbreiteten Frameworks.

Hier finden sich Vertreter der Sprachen HTML & CSS, JavaScript und PHP.

 

Wie alles andere auch hat ein Framework natürlich Vor-und Nachteile. Diese schwanken je nach Einsatzbereich, nachfolgende Liste ist aber meist gültig.

 

Vorteile von Frameworks

  • Kosten

Die meisten populären Frameworks sind kostenlos verfügbar und an keine Lizenzbeschränkungen gebunden (von ein paar Ausnahmen abgesehen). Das ist nicht nur für die Beschaffungskosten der Entwickler gut, dies schlägt sich auch auf den Preis für den Endkunden nieder. Selbst mächtige PHP-Frameworks sind meist kostenlos verfügbar.

  • Dokumentation, Community & Unterstützung

Frameworks verfügen meist über eine umfangreiche Dokumentation (je nachdem, an wen sich das System richtet, mehr oder minder umfangreich), einem Support-Team oder einer großen Community. So findet man relativ schnell Antworten und auch entsprechende Hilfe.

Auf der Herstellerseite sind auch immer viele praktische Anwendungsbeispiele zu sehen, was auch bei der Entscheidung für das passende System wichtig und hilfreich ist.

  • Sicherheit

Bei der Webentwicklung immer ein Thema, so auch bei Frameworks. Für weitverbreitete Systeme ist Sicherheit und auch eine kompetente, zügige Reaktion auf Sicherheitslücken unabdingbar. Wer sich hier Fehler leistet, verliert garantiert Nutzer und riskiert den guten Ruf. Hier kommt als Nebeneffekt ein weiterer Vorteil zu tragen. Steckt eine große Community hinter dem Framework, arbeitet ein Teil der Nutzer meist mit an der Lösung von Sicherheitsschwächen. So fungiert die Community auch als Tester und gleichzeitig Mitentwickler. So werden gefundene Schwachstellen oft sofort gemeldet und so auch relativ schnell wieder behoben.

  • Geschwindigkeitsvorteil

Geschwindigkeit nicht im Sinne von Arbeitsgeschwindigkeit, sondern der reinen Entwicklungszeit. Die eigentliche Arbeit, also unzählige Zeilen Code zu schreiben, entfällt hier zu großen Teilen. Dies wird hier mithilfe von vorgefertigten Funktionen und Codeblöcken umgesetzt. Unter dem Strich wird die Arbeit im Idealfall einfacher, schneller und damit effizienter.

  • Flexibilität

Frameworks bilden eine sehr flexible Grundlage, auf deren Basis sich Websites und Webanwendungen für verschiedenste Anwendungsbereiche erstellen lassen. Das Gerüst und die vordefinierten Inhalte sind so aufeinander abgestimmt, um jederzeit eine schnelle und flexible Anpassung zu ermöglichen. Von der Textzeile bis zu ganzen Funktionen.

Auch teambasierte Arbeit an Frameworks lässt sich durch z. B. cloudbasierte Arbeitsweise flexibel gestalten. Die Frameworks arbeiten hier mit verschiedenen Synchronisierungsmechanismen per Cloudserver.

Nachteile der Frameworks

  • Quellcode frei zugänglich

Jeder kann sich mit den Mechanismen des Quellcodes vertraut machen. So wären auch Missbräuche möglich, wenn das in der Praxis auch selten vorkommt.

  • Codeballast

Arbeitet man mit einer vorgegebenen Struktur, nutzt man in den seltensten Fällen alle Möglichkeiten aus. So kann es (je nach Umfang des verwendeten Frameworks) zu Ballast kommen, den man ungenutzt herumschleppt.

  • Strukturelle Einschränkungen

Die Struktur ist vorgegeben! Das bedeutet, jedes Framework hat seine Grenzen und Sie müssen Ihre Arbeit diesen anpassen. Dies sollte ein elementarer Punkt bei der Wahl des Frameworks sein.

  • Oberflächliche Sprachkenntnisse

Um es auf den Punkt zu bringen; man lernt mit der Sprache umzugehen, sich damit zu arrangieren, nicht sie zu beherrschen. Dies kann auch als Vorteil gewertet werden, aus meiner Sicht ein Nachteil, denn es geht viel Basiswissen verloren und es begegnet einem unglaublich viel Halbwissen mit teilweise gravierenden Folgen.

Fazit

Betrachtet man die bloße Anzahl der verfügbaren Frameworks, deren Verbreitung in der Branche und die Vielfalt der Möglichkeiten, so kommt man kaum drum herum, sich damit zu beschäftigen. Für Freiberufler oder kleinere Werbeagenturen ist meist schon der Kostenfaktor ein gewichtiger Grund. Ich persönlich nutze fast immer in irgendeiner Form ein Framework, sei es nur für einen einfachen Webauftritt oder als Ergänzung zu beispielsweise CMS-Systemen. Möglichkeiten gibt es da …

Weitere Info´s

Absolute & relative Maßeinheiten in CSS

Wenn man mit der Auszeichnungssprache CSS arbeitet, kommt man recht schnell zu dem Punkt, an dem man sich mit den verfügbaren Maßeinheiten beschäftigen sollte. Denn Maßeinheiten sind im Umgang mit CSS von enormer Wichtigkeit. Durch sie wird nicht nur die Größe von Elementen definiert, sondern auch deren Position im HTML-Dokument. Hierbei gibt es einiges zu beachten, also schauen wir uns heute diese Maßeinheiten und deren Beziehung zu umgebenden Elementen an.

Was bedeutet das? Nun, Maßeinheiten können in CSS entweder absolut (manchmal auch physisch genannt) oder relativ zu den umgebenden Elementen angegeben werden. Der Unterschied ist folgender, die absoluten Angaben beziehen sich auf fest vorgegebene Definitionen, z.B. auf eine Höhenangabe in Millimetern, welche exakten Vorgaben folgen. Sinn ist hier, dass die Anzeige überall möglichst gleich ausgegeben wird.

Die relativen Maßangaben hingegen, resultieren aus den Gegebenheiten des Systems oder Ausgabegerätes, und beziehen sich direkt auf diese Werte oder Vorgaben.

Zur Erklärung, die Anzeige eines Bildschirms besteht bekanntlich aus einer Vielzahl von Bildpunkten, eben den Pixeln. Die Anzahl dieser Punkte wird durch die verwendete Auflösung des Ausgabegerätes angegeben.

Eine Auflösung von z. B. 1024×768 gibt also an, dass 786.432 (das Ergebnis von 1024×768) unterschiedliche Bildpunkte angezeigt werden. Bildschirme sind allerdings in der Lage verschiedene Auflösungen auszugeben. Wird also die Anzahl der angezeigten Bildpunkte erhöht (z. B. 1930×1440; ergibt 2.779.200 Bildpunkte) oder wieder verringert (z. B. 1280×1024; ergibt 1.310.720 Bildpunkte), ändert der Bildschirm beim Wechsel der Auflösung nur die Größe der Pixel. Bei Pixeln könnte man genau genommen sogar sagen, dass auf die Anzeige bzw. den Inhalt bezogen eine absolute, auf Anzeigegeräte bezogen eine relative Maßeinheit ist. Zugeordnet wird sie aber meist den relativen Maßeinheiten.

Auch zu beachten wäre, dass in im Umgang mit CSS ein numerischer Wert mit einem Punkt und nicht mit einem Komma getrennt wird. Beispiel: richtig 1.25cm, falsch 1,25cm

Hier die Übersicht der verfügbaren Maßeinheiten, in der Auszeichnungssprache CSS:

MaßeinheitZuordnung absolut/relativErklärung
 pt absolut Punkt (1 Punkt = 1/72 Inch)
 pc absolut Pica (12 Punkt [pt] = 1 Pica)
 mm absolut Metrisches Maß Millimeter
 cm absolut Metrisches Maß Zentimeter
 in absolut Inch (1 in = 2,54 cm)
 %relativProzent relativ zur im Element definierten Größe,
zu der des Elternelements oder zu der obersten
Definition im Dokument.
 emrelativRelativ zur elementeigenen Schriftgröße. Hat dieses
die selbe Angabe, dann richtet sich der Wert nach dem
übergeordneten Element.
 exrelativBezieht sich auf die Höhe des Kleinbuchstaben x des
jeweiligen Elements. Außer Standardschriftgröße ist
identisch, dann richtet es sich nach der x-Angabe
im übergeordneten Element.
 pxrelativDie Darstellung steht im direkten Zusammenhang zu
der Pixeldichte des Anzeigegerätes.

Ich hoffe, der Artikel »Absolute und relative Maßeinheiten in CSS« konnte einen kleinen Überblick gewähren oder etwas Licht ins Dunkel bringen. Hier gilt die Regel, am besten einfach ausprobieren. Das veranschaulicht die Ausgabe der Maßeinheiten am deutlichsten, zumindest bei den meist genutzten Einheiten wie beispielsweise px, em oder %.

Zeichen-Apps auf dem Apple iPad

Seit fast einem Jahr nutze ich nun das iPad und hatte endlich Zeit mich mit  Zeichen-Apps auf dem Tablet zu beschäftigen. Eins vorweg, ich war sehr überascht wie einfach und professionell sich mit den getesteten Kandidaten arbeiten lässt. Ich habe die 6 Apps getestet, mit der besten Bewertung im Appstore, kostenlos wie auch kostenpflichtig. An dieser Stelle kurz der Hinweis das die Preisangaben ohne Gewähr sind, da diese natürlich straken Schwankungen unterliegen.

Technische Gerätschaften waren das iPad Air 2, unter Verwendung von zwei Eingabegeräten. Den recht preiswerten „Wacom Bamboo Stylus solo CS-100“ Eingabestift ( Amazon ca. 12 €), und dem etwas teureren „Pencil by FiftyThree“ (Amazon ca. 60 €). Die meisten Apps unterstützen verschiedne Stylus-Stifte der bekannteren Hersteller. Diese lassen sich in den Einstellungen dann per Bluetooth koppeln.

Nach etwas Recherche im Internet und entsprechenden Bewertungen, habe ich mich für folgende Apps entschieden:

Da ich bisher mit Photoshop und Illustrator auf dem PC gezeichnet habe, wollte ich mir die Tablet Versionen der beiden Programme natürlich auch angeschauen. Zunächst aber positive und negative Eindrücke, die mir allgemein aufgefallen sind. Dann im Anschluss ein paar Worte zu jedem der Programme.

Bild "Hallo" iPad im Beitrag Zeichen-Apps auf dem iPad.

Positive Eindrücke

Insgesamt sind alles Apps qualitativ recht hochwertig und funktionierten so auch problemlos. Der Programmaufbau und die verfügbaren Werkzeuge sind ähnlich, was auch Kombinationen oder die Nutzung von mehreren Apps pro Zeichnung erleichtert. Touchbedienung funktioniert bei allen tadellos. Die Erkennung von mehreren Fingern ist ebenfalls sinnvoll integriert und wird für verschiedene Funktionen genutzt (zoom, blättern, rückgängig, etc.). Auch exportieren der Zeichnung, oder das Teilen in sozialen Netzwerken läuft reibungslos. So haben alle Zeichen-Apps auf dem iPad einen positiven EIndruck hinterlassen, aber nicht uneingeschränkt.

Negative Eindrücke

Am negativsten ist mir aufgefallen, dass viele der Apps über keinerlei Transformations-Werkzeuge verfügen, was ich als einen der größten Vorteile der digitalen Zeichnung sehe. Lediglich SketchBook PRO von Autodesk ist da vorbildlich und entsprechend umfangreich. Als zweiten großen Minuspunkt möchte ich das schlechte bzw. reglementierte Ebenen-Mangement nennen, die meisten Apps lassen nur eine begrenzte Anzahl von Ebenen zu. Manche lassen sich durch kauf der entsprechenden Pro-Version erweitern, manche leider nicht. Welche Begründung es da auch immer geben mag, ich möchte entscheiden, ob ich meine Zeichnung mit Ebenen zumülle.

Apps im Detail

In nachfolgernder Auflistung, sind die wichtigsten Informationen zu den Apps, auch mit eventuell anfallenden Kosten aufgeführt.

Paper

Paper von FiftyThree, App des Artikels "Zeichen-Apps auf dem iPad".

Sehr schön gestaltete App, die sich sowohl für Skizzen eignet, aber auch Künstler, die traditionell malen wollen, ansprechen könnte. Farben lassen sich sehr realistisch, wie im Farbkasten mischen. Werkzeuge sind nicht so viele verfügbar, hier findet man dennoch Pinsel, Bleistift, Tuschefeder, Filzstift und Marker. Ich habe die App im Bundle mir dem Zeichenstift von Fiftythree erhalten, welche hier natürlich zu 100 % unterstützt wird (auch die Schrägen zum Schraffieren). Transformations-Werkzeuge finden sich leider keine an Bord. Für jemanden der auf realistische Werkezuge wert legt empfehlenswert.

Preis: Gratis

SketchBook PRO

SketchBook PRO von Autodesk, App des Artikels "Zeichen-Apps auf dem iPad".

SketchBook PRO ist eine sehr durchdachte und ja, auch professionelle Zeichen-App. Es sind alle denkbaren Werkzeuge verfügbar, es lässt sich transformieren was das Zeug hält und auch z.B. als PSD-Datei exportieren. Zudem sind genügend Ebenen verfügbar die sich beliebig kombinieren, verrechnen oder zusammenlegen lassen. Sämtliche Stifte, Pinsel, Werkzeuge lassen sich noch je nach Bedarf justieren. Sehr gelungen, auch für den professionellen Einsatz und mein persönlicher Favorit.

Preis: 4.99 €

Tayasui Sketches

Tayasui Sketches von Tayasui.com, App des Artikels "Zeichen-Apps auf dem iPad".

Die App ist übersichtlich aufgebaut und verfügt über eine Vielzahl von Werkzeugen. Auch hier lassen sich die Werkzeuge nach Bedarf anpassen (z. B. Druckstärke oder Durchmesser) und ein grundlegendes Ebenen-Management ist auch vorhanden. Die Bedienung ist sehr einfach und schnell. Zusätzliche Werkzeuge sind per In-App-Käufe verfügbar. Leider keine Transformations-Werkzeuge. Diese App mag ich sehr gerne, aber nur für das Skizzieren. Dies liegt daran, dass sich speziell mit den Stiften sehr natürlich zeichnen lässt.

Preis: 4.99 € In-App-Käufe pro Paket 1.99 €

ArtRage

ArtRage von Ambient Design Ltd., App des Artikels "Zeichen-Apps auf dem iPad".

ArtRage versucht einen leicht anderen Ansatz, Künstlerwerkzeuge wie Farbtube und Walze mit einfachen Zeichenwerkzeugen zu mischen. Das hat mir nicht so ganz gefallen, dadurch wirkt die App etwas überladen. Insgesamt ist das malen/zeichnen sehr natürlich umgesetzt, Werkzeuge arbeiten da Hand in Hand. Ebenen-Management ist auch verfügbar, Transformations-Werkzeuge lassen sich bedingt auf Ebenen anwenden.

Preis: 4.99 €

Adobe Photoshop Sketch

Adobe Photoshop Sketch, App des Artikels "Zeichen-Apps auf dem iPad".

Adobe Photoshop Sketch vertritt einen komplett anderen Ansatz, hier sieht man lediglich ein paar Werkzeuge (Linien-Werkzeug, Stift, Pinsel & Musterpinsel) und Menü-Elemente, die restliche Steuerung erfolgt über Touch-Bedienung. Transformieren, drehen, löschen und so weiter nur über Touch. Die Werkzeuge lassen sich auch in wesentlich geringerem Umfang als bei den anderen Apps anpassen. Was die Adobe-Apps von den anderen unterscheidet ist, dass die Farbwahl der Werkzeugs direkt in diesem stattfindet. So kann man für jedes Tool eine andere Fareb festlegen. Als störend empfand ich den Zwang zur Creative Cloud von Adobe, ohne entsprechenden Account läuft hier gar nichts. In-App-Käufe sind möglich, das habe ich aber nicht getestet. Was man allerdings hervorheben muss, ist die problemlose Zusammenarbeit mit den Desktop-Programmen von Adobe.

Preis: gratis (Adobe-Account norwendig)

Adobe Illustrator Draw

Adobe Illustrator Draw, App des Artikels "Zeichen-Apps auf dem iPad".

Diese App ist von der Bedienung, dem Umfang und den verfügbaren Werkzeugen genauso aufgebaut wie das Tool Adobe Photoshop Sketch, nur lassen sich hier eben Vektoren zeichnen. Die Zusammenarbeit mit Adobe Illustrator auf dem PC klappt per Cloud problemlos. Was ich sehr gut umgesetzt fand, waren die Kalligrafiepinsel, damit lässt sich ganz hervorragend schreiben.

Preis: gratis (Adobe-Account norwendig)

Mein Fazit

Jede der getesteten Apps hat seine Daseinsberechtigung und finden sicher seine Nutzer. Mit allen Lies sich angenehm arbeiten, alle hatten Ihre Vorteile und auch Nachteile. Ich empfehle Testen, Testen, Testen. Auch die kostenpflichtigen Apps lagen in einer gratis Version, mit reduziertem Umfang vor. Um sich einen Eindruck zu machen, reicht das allemal. Ich persönlich nutze inzwischen mehrere der Apps gezielt für unterschiedliche Einsatzzwecke. Skizzieren mit Tayasui Sketches, detaillierte Zeichnungen mit SketchBook Pro, Adobe Illustrator Draw für Kalligrafische Arbeiten. Alles ist möglich, nichts ist falsch! In diesem Sinne, viel Spaß beim ausprobieren.

Das Resultat meines Ausflugs in die Welt der Zeichen-Apps sehen Sie hier.

Standard-Theme Twenty Sixteen

Im Dezember kommt WordPress 4.4 und auch diesmal mit einem neuen Standard-Theme. Die Bezeichnung des Themes dürfte wenig überraschen, gemäß der WordPress Tradition unter dem Namen „Twenty Sixteen“. Vorgestellt wurde das Theme bereits Ende August und wieder von Takashi Irie gestaltet, welcher schon für das Design des Vorgängers verantwortlich war. Das Erscheinungsbild ist sehr einfach und modern gehalten, um wie schon bei Twenty Fifteen den Fokus auf den Inhalt zu legen, was ich persönlich sehr begrüße.

Hier die Startseite:

twenty_sixteen_k, Standard-Theme Twenty Sixteen  Screenshot Twenty Sixteen, Quelle: WordPress.org

Anders als beim Vorgänger, ist der Headbereich diesmal horizontal angeordnet und beherbergt auch die Navigationsleiste. Auch ein Banner oder „Header-Bild“ für den Kopfbereich lässt sich definieren.

header_bild, Standard-Theme Twenty SixteenDies erscheint dann unter dem Logo und der Navigation (Siehe Abbildung links). So sind mehr Gestaltungsmöglichkeiten gegeben, um Inhalte auch optisch abzugrenzen.

Der Inhaltsbereich (Content) ist zweigeteilt in den eigentlichen Inhalt und eine Sidebar zum Einsatz diverser Widgets. Alternativ steht ein Template zu Verfügung, welches ohne Sidebar arbeitet und sich so über den kompletten Content erstreckt. Auch hiermit lassen sich Inhalte flexibel gestalten.

„Header-Bild“, Quelle: WordPress.org

Auch verschiedene Farbschemata stehen zur Auswahl, mit welchen sich das komplette Erscheinungsbild ändern lässt. Zur Auswahl stehen folgende Farbschema: default (weiß), green, yellow, gray & dark. (Siehe Abbildung)

twenty_sixteen_color-scheme, Standard-Theme Twenty SixteenTwenty Sixteen Color-scheme, Quelle: WordPress.org

Weitere Features sind eine (fast) selbstverständliche Anpassung an Mobil-Geräte, nach dem „Mobile-First“ Ansatz, also eine Entwicklung von kleinen Displaygrößen hin zu größeren. Auch drei Schriftarten per Google-Webfonts sind eingebunden.

Insgesamt macht das neue Standard-Theme Twenty Sixteen einen durchdachten, modernen Eindruck mit diversen Einsatzmöglichkeiten. Wer sich schon jetzt mit dem Theme beschäftigen will, kann dies tun, da es inzwischen zum Download verfügbar ist. Das Standard-Theme Twenty Sixteen finden Sie auf folgenden Webseiten zum Download:

Weitere Informationen zum Template finden Sie hier, der offiziellen Mitteilung von WordPress.org.

Neues Layout für Pixelero.de

Nach monatelanger Arbeit geht heute ein neues Layout für Pixelero.de online. Das inzwischen vierte Theme soll ein modernes, flexibles Layout sein, welches sich problemlos an verschiedenste Darstellungen anpasst und modernste Webtechniken dafür nutzt (HTML5, CSS3 & jQuery). Und nicht nur das Layout wurde überarbeitet, auch an der Struktur der Beiträge und Seiten gab es Änderungen. Hier eine kurze Auflistung der Neuerungen …

Layout:

  • Modernes Template, fast komplett ohne den Einsatz von Grafiken
  • Responsive Layout zur optimalen Darstellung auf dem Desktop-PC, Tablets und Mobilen Geräten
  • Einsatz von HTML5 & CSS3 für Struktur und grafischer Darstellung
  • CSS3 & jQuery zur optischen Aufwertung der Webseite
  • Fullscreen Slideshow als Startseite mit den wichtigsten Inhalten
  • One-Page-Design, alle wichtigen Informationen auf der Startseite verfügbar
  • über 15 Seitentemplates für die optimale Formatierung dem Einsatz entsprechend
  • Icons ohne die Verwendung von Grafiken zu Ladezeitoptimierung

Struktur:

  • Ausgliederung der Blogfunktion aus dem Portfolio
  • Einsatz eines Backend-Frameworks zu Seitenverwaltung und Konfiguration
  • Eigenständiges Portfolio mit Backend Integration
  • Durchdachtes Seitennetz für das Portfolio
  • Ersetzten vieler Plugins durch eigene Programmierung

Auch für uns hat sich diese Umstellung gelohnt, da wir unser Wissen über Theme-Entwicklung mit WordPress erheblich vertiefen konnten und dies in Zukunft noch ausbauen wollen. Das Einzige was noch auf der To-do-Liste steht, sind einige Portfolio & Blog-Einträge, die überarbeitet werden müssen. Da wir die Webseite nicht zu lange offline schalten wollten, wird die nachgeholt.

Wir hoffen das neue Layout für Pixelero.de gefällt Ihnen und sind für Hinweise jederzeit offen, hierfür einfach das Kontaktformular nutzen. Besuchen Sie uns gerne wieder.

Gratis HTML5 & CSS3 Formular

Heute gibt es ein kleines Geschenk des Pixelero-Teams. Ein vollständiges, in HTML5 & CSS3 erstelltes Formular zur freien Verfügung. HTML5 stellt einige Neuerungen im Form-Tag zur Verfügung, so z.B. die „placeholder“-Angabe die den Nutzer darauf hinweist, welche Daten er einzugeben hat. Auch der Gestaltung sind dank CSS3 kaum Grenzen gesetzt, beispielsweise beliebige Schriftarten, Verläufe und so weiter.

Einen schönen Überblick aller neuen HTML5-Elemente in Formularen gibt es hier. Alternativ natürlich immer auf w3schools.com.

Wir wünschen viel Spaß damit mit dem Gratis HTML5 & CSS3 Formular und hoffen das Paket erweist sich eventuell als nützlich.

Vorschau:

html5_form

 

DEMO   DOWNLOAD

(Download-Datei im zip-Format)

Sauberer WordPress Header

WordPress hat die unschöne Angewohnheit, sich mit nicht immer sehr nützlichen Meta-Tags im head-Bereich des HTML-Dokuments zu verewigen. Jetzt ist Datenballast nie sonderlich von Vorteil, so werden zum einen die HTML-Dokumente entsprechend größer, aber auch andere Probleme könnten dadurch zumindest begünstigt werden, beispielsweise Angriffe auf die Webseite durch die genaue WordPress-Version im Header.

Natürlich gibt es Plugins die einem da Abhilfe schaffen, allerdings sollte man es mit Plugins nicht übertreiben und zudem gibt es auch eine einfache Möglichkeit dies zu ändern. Einige PHP-Anweisungen in der „functions.php“ im aktuellen Theme-Verzeichnis genügen. Hier eine paar Beispiele von möglichen Einträgen, mit Erklärung was damit bewirkt wird.

Hinweis: Wie der Eintrag zu machen ist, hängt vom Aufbau eurer functions.php ab, ich spare mit zu erklären das die Anweisungen natürlich zwischen PHP-Tags zu setzen ist (<?php …. ?>). Wer einen RSS-Feed betreibt lässt natürlich die RSS-Einträge aktiv.

// WP-header bereinigen
//
// Really Simple Discovery Eintrag entfernen
 remove_action('wp_head', 'rsd_link');
// WordPress-Version entfernen
 remove_action('wp_head', 'wp_generator');
// Zeigt die Links zu den Haupt-Feeds, also Post und Comment Feed
 remove_action('wp_head', 'feed_links', 2);
// Zeigt links zu Extra-Feeds, z.B. Kategorien Feeds 
remove_action('wp_head', 'feed_links_extra', 3);
// index link entfernen
 remove_action('wp_head', 'index_rel_link');
// Windows Live Writer entfernen
 remove_action('wp_head', 'wlwmanifest_link');
// Entfernt die relationalen Links, ausgehend vom Start-Post
 remove_action('wp_head', 'start_post_rel_link', 10, 0);
// Entfernt die relationalen Links zum nächsten Post
 remove_action('wp_head', 'parent_post_rel_link', 10, 0);
// Entfernt die relationalen Links zum benachbarten Post
 remove_action('wp_head', 'adjacent_posts_rel_link', 10, 0);

 Entfernen per Plugin

Wie schon erwähnt gibt es auch die Möglichkeit diese Einträge per Plugin zu entfernen, hierfür könnte man zum Beispiel „WP Head Section Cleaner“ verwenden. Laut Plugin-Beschreibung entfernt er genau die genannten Einträge, getestet habe ich dies aber nicht, also ohne Gewähr.

So lässt sich der WordPress Header einfach, schnell und sicher von Ballast befreien.